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Geistlicher Impuls

Liebe Leser, 

„Wer Durst hat, komme zu mir, und es trinke, wer an mich glaubt!“

Am Vorabend des Pfingstfestes können wir diese Worte aus dem Johannesevangelium hören: Es sind für mich ermutigende Worte. Es sind Worte, die ich nachvollziehen kann. Es sind Worte, die uns in diesen Zeiten Kraft und Zuversicht spenden.

Wie kann ich diese Worte verstehen? „Wer Durst hat, komme zu mir...“, das ist uns vertraut! Wenn ich Durst habe, dann trinke ich. Wenn Jesus mir diesen Trunk anbietet, dann ist das mehr als nur den Durst löschen.

Die Begründung finden wir im zweiten Teil des Zuspruchs: „...es trinke, wer an mich glaubt!“ Für den Evangelisten ist der Glaube an Jesus die Voraussetzung um den (tiefsitzenden) Durst zu löschen. Dieser Durst ist der Durst nach einem gelungenen Leben, der Durst nach Gesundheit in kranken und bedrohlichen Lebenssituationen, der Durst nach innerer und äußerer Zufriedenheit. Dieser Durst wird gestillt mit „...strömenden Wasser aus dem Inneren...“.

Für mich ist es das vergossene Blut Jesu am Kreuz, das er für ALLE hingegeben hat. Verstehen kann ich es, wenn ich die Gaben des Geistes wahrnehme und sie durch unterschiedliche Sakramente empfange.

Pfingsten, das Fest des Geistes. Jenes Geistes, der als Gott uns die „Erkenntnisse“ der vielschichtigen Geheimnisse Gottes eröffnet.

Pfingsten, das Fest des Geistes, der unsere Herzen erreicht und wir aus dem Glauben heraus Menschen werden, die eine Welt schaffen, in der alle Teil haben am Leben.

Gesegnete Pfingsten wünscht Pfarrer Wolfgang Zopora

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