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Geistlicher Impuls

Liebe Leser, 

„Euer Ja sei ein Ja....“

Zu seinem Wort stehen ist aus meiner Sicht immer noch etwas ganz Selbstverständliches. So lange es Menschen gibt und sie miteinander zu tun haben, konnte das Leben nur bestehen, weil jeder sein Wort einhielt, das er gegeben hat.

Das gilt immer noch! In der Partnerschaft, im Freundeskreis, im Tauschgeschäft, usw.; und es gilt bei den persönlichen Entscheidungen für den Glauben.

So weit doch nur die Theorie? Wenn Jesus seinen Jüngern abfordert: „Euer ja sei ein Ja....“, dann darf und kann dieses „Ja“ nicht nur formal gültig sein, indem sie die Gesetze einhalten. Gesetze, die nur formal (um des Gesetzes Willen) eingehalten werden, tragen oft den Makel, dass sie „inhaltlich“ leer sind. Die Bespiele, die Jesus aufzeigt, sind auch für uns heute noch der wahre Maßstab. Es ist nicht damit getan, den anderen nicht zu töten; wenn ich ihm „zürne“ oder ihm „Böses“ wünsche, dann bin ich kein Mensch, der zu seinem Ja-Wort steht.

Dieses Ja, was Jesus von uns verlangt, ist zum einen das klare und unwiderrufliche Bekenntnis zu ihm. Es darf aber auch keine Hintertürchen (modern geschrieben: Ausreden) geben.
Nur so finde ich meinen klaren Kompass!
Nur so finde ich meinen inneren Frieden!
Nur so kann und bin ich ein überzeugter Christ sein!

Einen gesegneten Sonntag wünscht Pfarrer Wolfgang Zopora

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