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Pfarreiengemeinschaft TauberGau

 
Wallfahrten
Sternwallfahrt 2019

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In dieser Zeit ist es wichtig und gut, dass wir unsere Sorgen vor Gott im Gebet bringen können. Die Kirchen sind für Beter(innen) geöffnet. Gebetstexte zum Herunterladen finden Sie auch im Internet unter: https://liturgie.bistum-wuerzburg.de/corona/materialien-wue 

Hier finden Sie eine Übersicht der Messen, die im Fersehen und Internet angeboten werden: Messen_TV_Internet.pdf

Geistlicher Impuls

Liebe Schwestern und Brüder,

„... ich werde die Welle nehmen“

Folgender Spruch ist mir kürzlich regelrecht vor die Füße gefallen und beschäftigt mich seit dem. Er heißt „Schwimmt ihr ruhig mit dem Strom! Ich werde die Welle nehmen!“. Mit dem Strom schwimmen, angepasst und unauffällig zu leben, so wie „man“ es üblicherweise so macht, ja nichts falsch machen, keine Angriffsfläche bieten, sich nicht zu weit aus dem Fenster lehnen, möglichst keine Stellung zu beziehen und wenn, dann nur aus sicherer Distanz kritisieren …, ja das machen wohl die meisten Menschen mehr oder weniger. So ein Leben verläuft eher unaufgeregt, ohne all zuviel Einsatz, ohne große Rechtfertigung und relativ unkompliziert. Aber ist es auch erfüllend?

Jesus sagte „... ich bin gekommen, damit sie das Leben haben und es in Fülle haben“. Das klingt erstmal nach Reichtum, Unbeschwertheit und „Easy way of life“, ist es aber nicht. Die Fülle des Lebens bekommt man nur mit Herzblut und Einsatz, mit Mut und Wagnis, das auch mit Scheitern und mit einer blutigen Nase verbunden sein kann. Ohne den Mut auch meine Überzeugungen konsequent in die Tat umzusetzen und in mein Leben einzubauen bekomme ich kein Leben in Fülle, weil ich dann mehr oder weniger am Leben und vor allem an mir selbst vorbeilebe. Ja, ich muss wohl die Welle nehmen, wenn ich nicht versinken sondern glaubhaft bestehen will.

Es gibt eine kleine Geschichte, die das sehr gut auf den Punkt bringt: „Am Tag des jüngsten Gerichtes erschien ein Mensch vor Gott und sprach: „Herr, ich habe nichts Unrechtes oder Böses getan. Siehe meine Hände sind rein!“ Damit hielt er beide Hände vor Gottes Augen. Und Gott sagte: „Ja, sie sind es. Aber sie sind leer!“Wir sehn uns auf der Welle!

Ihr Diakon Winfried Langlouis

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