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Pfarreiengemeinschaft TauberGau

 
Wallfahrten
Sternwallfahrt 2019

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In dieser Zeit ist es wichtig und gut, dass wir unsere Sorgen vor Gott im Gebet bringen können. Die Kirchen sind für Beter(innen) geöffnet. Gebetstexte zum Herunterladen finden Sie auch im Internet unter: 
https://www.bistum-wuerzburg.de/service/coronavirus/ideen-und-material/

Geistlicher Impuls

 

Liebe Schwestern und Brüder,

Erntedank

Es war ein Ausnahmejahr, wenn man es mal aus dem Blick der Landwirtschaft betrachtet. Die Trockenheit über weite Strecken des Sommers hat uns gezeigt, dass wir so sehr vom Wetter, oder besser gesagt vom Wasser, abhängig sind. Mainfranken, eingerahmt von Mittelgebirgen und auf wasserdurchlässigen Kalkstein gelegen, hat das in diesem Jahr besonders gespürt.

Nicht nur die Landwirtschaft hatte unter dieser Trockenheit zu leiden. Bis hin zu Rissen in altehrwürdigen Gebäuden sind die Folgen der Trockenheit gegangen.

Und da feiern wir in diesen Tagen „Erntedank“. Passt das überhaupt? Sollten wir uns vielleicht eher beschweren anstatt zu danken?

Wenn wir unsere Beziehung zu Gott wie eine Geschäftsbeziehung behandeln, dann könnten wir zu der Lösung kommen, dass wir uns beschweren müssten. Dann sähe es so aus, dass Gott seinen Teil der Abmachung nicht erfüllt hätte. Aber Gott ist kein Geschäftsmann (auch keine Geschäftsfrau). Jesus stellt ihn uns vor als einen liebenden Vater. Und genau so sollen wir mit ihm umgehen. Gott schenkt uns, was diese Welt für uns bereithält. Und wenn diese Gaben nicht im Überfluss zu uns kommen, dann erkennen wir, dass wir für diese Gaben wirklich dankbar sein sollen. Diese Gaben sind keine Selbstverständlichkeit.

Gott hält uns in seiner Hand und beschenkt uns. Dafür „Danke!“ auch wenn wir uns mehr und eine bessere Welt gewünscht hätten.

So kommen wir voller Dankbarkeit zu ihm - den liebenden Vater.

Gerhard Hanft

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