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Pfarreiengemeinschaft TauberGau

 
Wallfahrten
Sternwallfahrt 2019

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In dieser Zeit ist es wichtig und gut, dass wir unsere Sorgen vor Gott im Gebet bringen können. Die Kirchen sind für Beter(innen) geöffnet. Gebetstexte zum Herunterladen finden Sie auch im Internet unter: https://liturgie.bistum-wuerzburg.de/corona/materialien-wue 

Hier finden Sie eine Übersicht der Messen, die im Fersehen und Internet angeboten werden: Messen_TV_Internet.pdf

Geistlicher Impuls

Liebe Schwestern und Brüder,

Christkönig

Am Ende des Kirchenjahres steht das Fest „Christkönig“ im Kalender. Ein Fest mit politischem Charakter? Diese Anmerkung kann man gleichzeitig mit „Ja“ und mit „Nein“ beantworten.

Denn es geht bei diesem Fest nicht um die Frage nach der Staatsform - immerhin könnte man ja „König“ als Statement zur Monarchie sehen. Es geht nicht um die Frage, wie und durch wen im Land regiert werden soll.

Es geht darum, dass wir Christen Christus als unseren Herrn anerkennen. Wir trauen Gott zu, dass er zu allen Zeiten und auch heute in der Welt wirkt. Wir bekennen uns dazu, dass sein Wille geschehen soll, wie wir das im „Vater-Unser-Gebet“ immer wieder sagen.

Nun bleibt aber die Frage: Was ist der Wille Gottes? Die Anwort gibt uns das Evangelium nach Matthäus, das am Christkönigsfest verlesen wird: „Denn ich war hungrig, und ihr habt mir zu essen gegeben …“ Da werden die Werke der Barmherzigkeit aufgezählt, an deren Erfüllung man erkennen soll, dass der Wille Gottes geschieht.

So schauen wir uns in der Welt um und suchen nach dem Reich von „Christkönig“:
ein Reich, in dem die Hungernden gespeist werden;
ein Reich, in dem die Dürstigen den Zugang zum Wasser erhalten;
ein Reich, in dem Fremde aufgenommen und integriert werden;
ein Reich, in dem niemand nackt und und schutzlos der Welt ausgeliefert wird;
ein Reich, in dem Kranke und Gefangene nicht alleine gelassen und vom Leben ausgeschlossen sind.

Vielleicht suchen wir ein Leben lang, aber wir können Zonen schaffen, in denen dieses Reich vielleicht schon sichtbar wird.

Ihr Gerhard Hanft

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