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Pfarreiengemeinschaft TauberGau

 
Wallfahrten
Sternwallfahrt 2019

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Geistlicher Impuls

In dieser Zeit ist es wichtig und gut, dass wir unsere Sorgen vor Gott im Gebet bringen können. Die Kirchen sind für Beter(innen) geöffnet. Gebetstexte zum Herunterladen finden Sie auch im Internet unter: https://liturgie.bistum-wuerzburg.de/corona/materialien-wue 

Hier finden Sie eine Übersicht der Messen, die im Fersehen und Internet angeboten werden: Messen_TV_Internet.pdf

 

Liebe Leser,

„Du Kleingläubiger, warum hast Du gezweifelt?“

Petrus, der erste Mann in vorderster Front, wenn es um Jesus geht; er will auf den Berg der Verklärung drei Hütten bauen; er will verhindern, dass Jesus getötet wird. Was für ein „Vorzeigemann“.(?)

Petrus, ist ein starker Mann, so lange er bestimmen kann, was richtig ist und was getan werden muss. Er ist dann ein armseliges Würstchen, wenn er an seine Grenzen stößt, wenn sich die Lage nicht so entwickelt, wie er es will und kann.

Er möchte also zu Jesus hin über das Wasser gehen können, „Herr, wenn du es bist, so befiehl, dass ich auf dem Wasser zu dir komme...!“ Es gelingt zu Beginn. Als dann aber Wind und Sturm aufkommen, bekommt er Angst.

Meine Lieben, das ist meine und deine, das ist unsere urmenschliche, begrenzte Situation. So lange die Lage kalkulierbar und berechenbar ist (wir können denken und analysieren usw.!), scheinen sogar außergewöhnliche Dinge zu geschehen. Nur, wenn sie dann geschehen, zweifeln wir.

Warum? Wir spüren vielleicht, dass plötzlich etwas geschieht, womit wir nicht gerechnet haben (Sturm auf dem Wasser, Krankheit mitten im Leben, usw.). Das wirft uns aus der Bahn; das ist so mächtig, dass selbst religiöse „Sicherheit“ (kann es die eigentlich geben?), nicht mehr hilft.

Nein, es ist nicht zu wenig Glauben (Religion ist kein Leistungsprogramm). Es ist tatsächlich die menschliche Begrenztheit auch und gerade im Glauben. Der wirklich gläubige Mensch muss versuchen, sich immer wieder bewusst zu machen: „Allein kann ich nicht alles.“ Ich bin angewiesen und in gewisser Hinsicht sogar abhängig von dem, an den ich glaube; er gibt mir die wahre Sicherheit, er ist der absolute Anker, auf den ich setze, er ist das Leben und die Auferstehung, auf die ich mich wirklich ausrichten kann.

Einen gesegneten Sonntag und viel Kraft in den vielen unsicheren Situationen in Deinem Leben wünscht Pfarrer Wolfgang Zopora

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